Ausgabe 2025/062025-12-09T11:58:03+00:00

Ausgabe 2025/06

Editorial

Tobias Eichenberger
Für die letzte Nummer dieses Jahres haben wir uns die Frage gestellt, was uns im Jahr 2025 bewegt hat und was wir für 2026 erwarten, was wir uns erhoffen.

Etwas war anders

Dennis Bernoulli
Als ich im September eine Schweizer Nachrichtensendung hörte, wurde mir plötzlich bewusst, dass sich etwas verändert hatte. Die Journalistin berichtete über das alljährliche Herbstthema: den Anstieg der Krankenkassenprämien.

Im Auge des Hurrikans

Miodrag Savic
Zurück aus dem Vorlesungssaal, «Coach my ­Career» für unsere Jüngsten stand an, auf dem Sprung nach Liestal, ganz nach «oben», wo die «wichtigen» Sachen besprochen werden.

Alles fliesst

Carlos Quinto
Unser Umfeld wandelt sich ständig. Ein Rückblick und Ausblick kann niemals alles erfassen. Die ­Ereignisse können nach bestem Wissen und Gewissen, gemäss dem gegenwärtigen Stand des Irrtums, objektiv formuliert werden, jedoch schwingt immer das subjektive Erleben mit.

«Empathie entsteht in den alltäglichen Begegnungen»

Simon Fuchs
Das vergangene Jahr hat mich mit einer grossen Bandbreite an Gefühlen begleitet und eindrücklich veranschaulicht, wie verletzlich unsere Welt ist. Wertvolle private Glücksmomente haben mir gezeigt, wie viel Kraft in Nähe und Verbundenheit liegt.

2025: Inspirationen

Christiane Leupold-Gross
Ende Oktober dieses Jahres nahm ich am Swiss Gender Medicine Symposium in Bern teil, ­welches 2025 zum ersten Mal stattfand. Ich folgte den Voten von engagierten Kolleginnen, Politikerinnen und Businessfrauen – inspirierend! Bis in die 1990er-Jahre wurden in klinischen ­Studien z. B. zu Medikamenten oder in der Grundlagenforschung ausschliesslich Männer ­inkludiert.

Die grosse Ablenkung

Jenny Settembrini
2025 war das Jahr der gewollten Ablenkung. Während auf Instagram, TikTok und Co. unermüdlich neue Filter, Trends und Empörungs­häppchen serviert wurden, tobte hinter den ­Kulissen das eigentliche Spiel: Macht sichern, Einfluss ausbauen, Narrative kontrollieren. Eine Weltbühne, auf der die Hauptdarsteller längst nicht mehr an Wahrheiten interessiert sind, ­sondern an Reichweite – und an Rendite.

Die Freude über den (Hausarzt-)Beruf überwiegt!

Silvana Romerio Giudici Bläuer
Gehören Sie zu den Menschen, die bei einem guten Essen das Beste gleich zu Beginn verschlingen, oder sparen Sie es sich bis zum Schluss auf? Ich gehöre definitiv zu letzteren. Deshalb beginne ich mit den Dingen, die mich im nega­tiven Sinne beschäftigen, um mit den guten ­aufzuhören!

Das Geheimnis von Geburt und Tod – ein Dialog

Bernhard Stricker
Noch nie lagen in meinem Leben Tod und Geburt so nahe beieinander wie im Sommer 2025: Wenige Wochen nachdem meine (Stief-) Schwester gestorben ist, kam meine Enkelin auf die Welt. Das hat zu einem intensiven inneren Dialog zwischen meinem Kopf und meinem ­Herzen geführt.

Zwischen Systemdruck und Zukunftsoptimismus

Dominic Mathis
Was mich in diesem Jahr am stärksten beschäftigt hat, ist ein Gefühl, das viele von uns teilen: Wir stehen an einer gesundheitspolitischen Wegscheide – und niemand weiss genau, wohin sie führt. Die bevorstehende Einführung von TARDOC und ambulanten Pauschalen wirft ­ihren Schatten voraus.

Globale Gesundheit am Scheideweg

Jürg Utzinger
2025 begann mit einem Paukenschlag. Schockwellen gingen um die ganze Welt. Die jahrzehntelange Erfolgsgeschichte der globalen Gesundheit war plötzlich in Frage gestellt. Was war passiert? Mit dem Ende von USAID zu Jahres­beginn und weiteren Kürzungen internationaler Mittel im Gesundheitswesen.

Fang mich, wenn du kannst!

Karin Hirschi-Schiegg
Dieses Frühjahr gelang mir ein Schnappschuss: Eine Katze sass auf dem Fenstersims, und ein Schwarm Sperlinge flog frech vor ihrer Nase ­herum. Die Frustration war der Katze ins Gesicht geschrieben. Zum Glück war sie klug genug, dem Jagdtrieb nicht nachzugeben, denn ein Sturz vom 6. Stock wäre ihr nicht gut bekommen.

«Es fehlt an Zeit, oft auch an Geduld und sogar an Fantasie»

Wilburg Keller Roth
Ein Aufenthalt auf der IMC ist teuer und der technische Aufwand ist enorm. Eine freund­liche Praktikantin erhebt die Vitalparameter; sie findet mit dem Fiebermesser nicht in den äusseren Gehörgang und notiert als Körpertemperatur 2°C weniger, als die korrekte Nachmessung ergibt.

Zwischen Kraft und Energie

Peter Buess-Siegrist
Seit Jahren verbringe ich viel Ferienzeit in einem kleinen Dorf im Berner Oberland. Kürzlich sprach ich eine ortsansässige Frau an, etwas über 80-jährig (man fragt schliesslich nicht nach dem tatsächlichen Alter), wie es ihr gehe.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung 2025!

Die Redaktion der Synapse
Die Redaktion der Synapse dankt den Autorinnen und Autoren für ihre exzellenten fachlichen Beiträge, den Interview­partnerinnen und -partnern für ihre interessanten Statements und Antworten in den sechs Ausgaben des Jahres 2025 ­sowie den Inserenten für ihre Unterstützung.

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